Portfolio

Ich habe mich auf die folgenden Bereiche spezialisiert. Neben der Gesprächstherapie biete ich PsychoOnkologische Begleitung, Peter Hess-Klangmassage & Klangtherapie, Demenzberatung, Achtsamkeitstraining & Meditation, Soziales Kompetenztraining, Palliative Begleitung und Trauerbegleitung an.

»Was dem Menschen Wert verleiht, sind seine Herzensweisheit und sein Tun, nicht seine Hautfarbe, sein Glaube, seine Rasse oder Herkunft. Mehr als jeder Stammbaum und Geburtsnachweis ist es die Weisheit deines Herzens, die zeigt, dass du von edler Abkunft bist.« ( Khalil Gibran)

Gesprächstherapie

»Das Paradies ist dort, hinter dieser Tür im nächsten Zimmer; aber ich habe den Schlüssel verloren.
  Vielleicht habe ich ihn nur verlegt.« (Khalil Gibran)

Im Leben gibt es oft schwerwiegende Situationen, Sackgassen, in denen man für sich selbst, für die Partnerschaft oder auch im Beruf nach Lösungen sucht. Im Mittelpunkt der ganzheitlichen Psychotherapie und Beratung steht der Mensch in seinem ganzen Sein, nicht das Problem. Hierbei gilt es zu erfahren, mit Hilfe des Therapeuten eigene, bislang verborgene Fähigkeiten, zu entdecken. Damit dieser Prozess stattfinden kann, begegne ich meinem Klienten auf Augenhöhe mit Wertschätzung und Empathie, so dass ein Verhältnis des Vertrauens entstehen kann. Eine so gestaltete Beziehung ermöglicht es dem Klienten, sich selbst besser zu verstehen und zu akzeptieren, was wiederum dazu führt, dass er selbst Lösungen findet, die bereits in ihm liegen. Diese Therapieform strebt wahres "sich-bewusst-sein" und Selbsterkenntnis an und kann die Türen zu neuen, noch nicht betretenen Räumen öffnen und damit den Spielraum der persönlichen Weiterentwicklung erweitern.

Sie ist eine Einladung für Menschen, die einen neuen Zugang zu ihrem Leben finden möchten. Ein Leben im Einklang mit der Seele.

PsychoOnkologische Begleitung

»MITGEFÜHL ist wie Balsam auf einer Wunde. TROST ist wie eine OASE in einer unbarmherzigen Wüste, Du kannst wieder GLAUBEN, dass das LEBEN weitergeht. DASEIN ist wie eine zärtliche Hand auf deinem Haupt, Du kannst wieder ruhig werden, wieder HOFFEN. ZUHÖREN ist wie ein gütiges Gesicht in Deiner NÄHE, jemand der bei dir ist, Deine Tränen versteht, auf Dein gequältes HERZ hört. Jemand der bei Dir bleibt in Deiner Angst und Verzweiflung und der dich hinweist auf ein paar STERNE.«
(Phil Bosmans)

Mit der Diagnose Krebs scheint unser Leben plötzlich stillzustehen. Unsere ganze Wahrnehmung verändert sich, Dinge haben eine andere Wichtigkeit und wir setzen neue Prioritäten. Der Alltag, die Arbeit und Äußerlichkeiten interessieren nicht mehr. Es scheint auch als würden uns Sinne und Kräfte nicht mehr gehorchen und ein Gefühl von Hilflosigkeit schleicht sich ein. Wir können nicht mehr weitermachen wie bisher, wir werden gezwungen uns mit uns und allem was uns ausmacht, auseinanderzusetzen.

Wieviel ist es da wert, sich ganz im Vertrauen fallen lassen zu können und gemeinsam ihr bisheriges Leben, die Krankheit und damit verbundenen Ängste, aber auch ihre noch unerfüllten Träume, Wünsche und Hoffnungen zu betrachten und Wege zu finden, sie zu verwirklichen.

Peter Hess-Klangmassage & Klangtherapie

Klänge wurden bereits in der Frühzeit der Menschheit zu Heilungszwecken eingesetzt. Die psychologische Wirkung von Klängen wurde in der Neuzeit hinreichend erforscht und belegt. Klänge sind in der Lage, unser Bewusst-sein zu verbessern, was therapeutisch von großem Nutzen ist. Tibetische (Therapie-)Klangschalen erzeugen singende, schwebende Klänge, die nicht nur den Körper durchdringen und die Zellen in Einklang bringen, sondern auch das Bewusstsein und die Wahrnehmung beeinflussen. Neben sehr individuellen Erfahrungen kommt es dabei meist zu einem Gefühl körperlichen Wohlbefindens und zur Lösung von Blockaden und Spannungen. Der Ton der Klangschale berührt unser Innerstes, er bringt die Seele zum Schwingen, mobilisiert unsere Selbstheilungskräfte und setzt schöpferische Energien frei.
(nach Peter Hess)

Demenzberatung

Menschen mit Demenz sind auf unsere Fürsorge, Aktivierung und Verständnis angewiesen. Auch wenn der Geist, die kognitiven Fähigkeiten nachlassen, haben sie Bedürfnisse und Emotionen wie Sie und ich, denn das Herz wird nicht dement! Oft haben wir bei Menschen mit Demenz das Gefühl, sie in „ihrer Welt“ nicht mehr erreichen zu können. Dabei gibt es in jedem Stadium der Erkrankung viele Möglichkeiten und Wege zu kommunizieren, wenn wir uns ganz einlassen und uns auf Augenhöhe begegnen. Oft gibt es auf dieser gemeinsamen Entdeckungsreise zwischen all den bunten Blättern des Lebens, eine Blüte der Erinnerung an ein erfülltes Leben zu entdecken. Manchmal findet man ganz unerwartet kleine köstliche Früchte am Boden und darf die Saat des Lebens ernten und nochmal für einen kostbaren Moment den süßen Geschmack kosten. Wie bei einem alten Baum mit starken Wurzeln, der die Blätter nach und nach abwirft, können wir, selbst wenn die Baumkrone schon leer und kahl wirkt, noch wundervolle Entdeckungen der Erinnerung machen, denn jedes Blatt hat eine Geschichte zu erzählen. Menschen mit Demenz brauchen Akzeptanz, Geborgenheit, Nähe und Sicherheit, denn die Gefühle bleiben bis zum Schluss erhalten, da die Demenz nur das Gehirn betrifft. Am einfachsten gelingt uns somit der Umgang, wenn wir unser eigenes Denken abschalten und die Gefühle des Gegenübers nicht hinterfragen, sondern so, wie sie uns entgegenkommen, annehmen. Von Herz zu Herz.
(Quelle zum Teil „Sprechstunde Demenz“)

»Das Leben ist so kurz wie ein Atemzug - pflanze nichts außer Liebe« (Rumi)

Achtsamkeit & Meditation

Achtsamkeit bedeutet entspannte und bewusste, nicht wertende Aufmerksamkeit für den gegenwärtigen Augenblick. Sie betrifft Atmung, Körper, Gedanken und Emotionen. Achtsamkeit strebt nichts an und wertet nicht, es geht nur darum nicht mehr automatisch zu funktionieren, sondern sich seiner selbst wie auch dem Handeln und Tun, immer bewusster zu werden. In diesem Gewahrsein zeigt sich immer mehr Freude und Dankbarkeit im Leben. Achtsamkeit hilft uns Körper und Geist in Einklang zu bringen und bewirkt das Reifen von innerer Balance. Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg zu einem achtsameren Leben in Ruhe und Gelassenheit.

»Die Übung der Achtsamkeit ist nichts anderes als die Übung liebevoller Zuneigung.« (Thich Nath Hanh)

Meditation bedeutet „in seiner Mitte sein“, um in sich zu ruhen im gegenwärtigen Augenblick. Ein Gefühl, dass viele Menschen in unserem Kulturkreis durch diverse Stressfaktoren kaum noch wahrnehmen und sich so immer weiter von sich selbst entfernen, ohne es zu merken. Meditation lässt uns in der Stille Klarheit erfahren. Sie schenkt uns wieder Energie um all unsere Aufgaben zu bewältigen. Die Gehirnforschung belegt es: Regelmäßige Meditation wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit aus und kann sogar den Alterungsprozess verlangsamen. Eine innere Kraftquelle, die einmal entdeckt und erfahren, uns immer und überall zur Verfügung steht.

»In der Meditation begegnen wir dem göttlichen Urgrund, wir kommen der Mitte des Lebens ein Stück näher« (Buddha)

Soziales Kompetenztraining

Beim Sozialen Kompetenztraining geht es um die Wahrnehmung und das Erkennen der eigenen Bedürfnisse, sowie deren Äußerung, Durchsetzung und Abgrenzung gegenüber anderen. Soziale Selbstsicherheitsstrategien werden vermittelt und entsprechende Verhaltensweisen trainiert, mit dem Ziel, die eigene Kompetenz im Umgang mit anderen zu stärken. Es soll Ihnen möglich werden, auf eigenen Wünschen und Bedürfnissen bestehen zu können, ohne die Beziehung zum anderen zu gefährden, sondern vielmehr dabei vom Gegenüber respektiert zu werden und die eigene Selbstachtung zu wahren. Mit dem Gefühl „Ich kann mir vertrauen und bin es wert, geachtet und wahrgenommen zu werden“, kann man seinen Lebensmut stärken und Selbstvertrauen gewinnen. Wir können lernen, anders mit uns umzugehen und das sollten wir uns wert sein.

Um einen achtsamen und liebevollen Umgang mit uns selbst praktizieren zu können, müssen wir uns zuerst unserer ganz persönlichen Grenzen bewusst werden. Dadurch entsteht ein natürliches Gleichgewicht aus Offenheit, aber auch Abgrenzung. Das Leben und Miteinander wird leichter und klarer, wenn wir Grenzen setzen können. Oft ist es unsere Angst, die uns daran hindert, das Leben unserer Wahl zu führen. Manchmal bedeutet ein „Nein“ ein „Ja“ zu uns. Erst dann, wenn wir lernen, mutig für uns selbst einzustehen, kann es beginnen - das Leben unseres Lebens.

»Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.« (Buddha)

Palliative Begleitung

»Ein schönes Sterben ehrt das ganze Leben« ( Francesco Petrarca)

Palliative Begleitung ist die Wegbegleitung bis an die für uns sichtbare Grenze unseres irdischen Daseins. Wir lernen von unserem ersten bis zum letzten Atemzug und selbst das Sterben ist ein Prozess, den man nicht vorher einüben kann. Wenn der Zeitpunkt naht, kann man jedoch lernen bewusst damit umzugehen. Sterben ist so individuell, wie das Leben einzigartig und der Mensch einmalig ist. Unser Leben erhält durch seine Endlichkeit auch mehr Kostbarkeit, die es bis zum Schluss zu würdigen gilt. Jeder von uns hat seine ganz persönlichen Vorstellungen, Hoffnungen und Wünsche. Es ist hilfreich und bereichernd, sich gemeinsam darüber Gedanken zu machen. Erst, wenn wir uns mit unserer Angst vor dem Tod auseinandersetzen, entdecken wir die Natur des Geistes, etwas, das durch nichts zerstört werden kann. Wenn wir tief schauen, werden wir beruhigt feststellen, dass es im Kreislauf der Natur das Nichts oder völlige Auflösung nicht gibt. Auch unsere Energie bleibt über den Tod hinaus erhalten. Das Sterben ist gleichzeitig wie das Geborenwerden der Seele. „Ein Tropfen kehrt in den Ozean zurück“. Dieser Vergleich stammt aus dem Zen-Buddhismus. Auch unser altes Wort „Seele“ bedeutet ursprünglich „als zum See gehörig“. Im Mittelpunkt stehen Sie mit all Ihren Bedürfnissen und ich möchte Sie damit ermutigen den natürlichen Grenzen des Lebens mit Vertrauen zu begegnen.
(Quelle zum Teil „Bremer Heimstiftung“)

»Wenn wir unseren Körper verlassen, frei von Schmerzen und allem was uns quälte, dann können wir, leicht wie ein Schmetterling fliegen und zum Ursprung zurück kehren.«

Trauerbegleitung

„Trösten ist eine Kunst des Herzens. Sie besteht oft nur darin, liebevoll zu schweigen und mitzufühlen.“ (Otto v. Leixner)

Im Laufe unseres Lebens müssen wir immer wieder Abschied nehmen und Trennungen verkraften. Verluste gehören zum Leben, aber damit umgehen zu können, ist ein Lernprozess, der nicht schmerzfrei ist. Trauer ist ein sehr tiefgehendes Gefühl und eine natürliche Reaktion. Die Trauer angesichts des Todes eines geliebten Menschen ist eine der härtesten Prüfungen in unserem Leben, da dieser Verlust endgültig ist. Er belastet uns psychisch und physisch. Dabei ist Trauer, wenn sie gelebt werden kann, heilsam. Sie ist im wörtlichen Sinne „not-wendig“. Denn nur wer trauert, hat die Chance aus dem Leid und der dunklen Phase heraus zu wachsen. Trauer ist deshalb nicht als Feind, sondern vielmehr als Schutz und Zuflucht zu verstehen. Nehmen Sie sich die Zeit, zur Ruhe zu kommen, Gefühle zuzulassen und ihr Herz zu öffnen. Alles kommt zu seiner Zeit. Es kommt auch die Zeit wo Neues aufblüht, so wie uns nach dem Winter der Frühling willkommen heißt. Ich begleite Sie liebevoll und einfühlsam in Ihrem ganz persönlichen Trauerprozess und unterstütze Sie dabei.

„Möge der geliebte Mensch, von dem der Tod dich trennte, dir immer in deinem Herzen nahe sein. Mögest du ihn gehen lassen können, mit dem Dank dafür, dass ihr euch in diesem Leben begegnet seid. Möge in dir die Gewissheit wachsen, dass du ihn wiedersehen wirst. Mögest du innewerden, dass du eines Tages wieder heil sein kannst - bereichert um alles, was er dir gewesen ist.“
(Quelle: Trost für deine Seele)

Carole Widenka | Praxis für ganzheitliche Psychotherapie und Klangmassage

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